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Integrative Erziehung


Wir arbeiten integrativ; aber was verbirgt sich dahinter, wie muss man das verstehen?

Im Lexikon ist Integration folgender Maßen beschrieben: „Integration ist die Eingliederung von Angehörigen anderer Rassen, Herkunft oder Beeinträchtigung in eine Gesellschaft. Harmonisches Zusammenwirken der geistigen und seelischen Einzelfunktionen in einer einheitlichen Persönlichkeit.“

Wir interpretieren Integration auf unsere Einrichtung bezogen so:

-    Jedes Kind wird individuell mit seinen Stärken, Schwächen, Handycups oder Auffälligkeiten
      in der Gruppe und im Kindergartenalltag angenommen.
-    Jedes Kind wird speziell nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten gefördert.
-    Kinder mit Behinderungen haben die gleichen Chancen und bekommen die gleichen Angebote
      wie Kinder ohne Behinderung.

Unser Ziel ist es, alle Kinder zu einer Gemeinschaft mit Stärken und Schwächen zusammen zu bringen. Behinderung soll nichts Außergewöhnliches sein, sondern als alltägliches Handicap gesehen werden. Wir wollen erreichen, dass alle Kinder offen werden für die Schwächen anderer und es als Selbstverständlichkeit ansehen, Hilfestellung zu geben.

Da nicht nur Kinder mit einer „Diagnose“ spezielle Förderung benötigen, ist es ein weiteres Ziel, unsere Förderungsangebote so zu setzen, dass alle Kinder davon profitieren können.

So werden Kinder mit Behinderung nicht zu etwas Besonderem, sondern zu Spielpartnern. Die Unterstützung im Alltag sollte ganz selbstverständlich und so "normal" wie möglich geschehen. Jedes Jahr ändern sich die Schwerpunkte der Förderungsangebote individuell nach den Bedürfnissen und Defiziten der Kinder. Sie werden, besonders von unseren heilpädagogischen Fachkräften, nicht nur im Alltag, sondern beispielsweise auch in der „Motorikgruppe“, in der „Konzentrationsgruppe“ oder in Einzelfördermaßnahmen umgesetzt und sind fest eingebunden in den Tagesablauf. Nachdem es seit der Einführung des neuen Kinderbildungsgesetzes die sog. „Schwerpunktgruppe“ nicht mehr gibt, findet die Betreuung von Kindern mit Behinderung in Form von Einzelintegration statt. In regelmäßigen Arbeitstreffen der Integrationskräfte wurde ein aktuelles Konzept für Integration und Inklusion entwickelt.

Federführend für alle Inhalte ist Frau Susanne Nowak, die zudem auch Ansprechpartnerin für alle Fragen von Eltern mit Kindern mit Behinderung ist. Sie ist zentral im Jugendamt zu erreichen.